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  • »Susi« ist der Autor dieses Themas

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Name: Susanne Prante

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1

Samstag, 23. August 2014, 11:14

Ernährung, wie seit ihr damit klar gekommen??

Ich merke, das viele Ärzte und Hebammen heute anderer Meinung sind als früher. Gut, Kinder die gestillt werden, werden auch oft ein halbes Jahr an die Brust gehalten................ist ja auch eine super Sache und man kann stillen wie uns wann man möchte. Bei Drillis wird das ehre selten sein das die Mütter stillen, oder?? Da bekommen die Kids dann am Anfang diese Spezial Frühchennahrung. Später dann die Pre, die ja von vielen Marken angeboten wird. Aber wie lange habt ihr die Pre gegeben? Irgendwann merkt man doch das die gar nicht richtig satt macht und man manchmal alle 2 Stunden schon wieder drei hungrige Mäulchen hat............Man wird da echt verunsichert. Ab wann sollte man nachts keine MIlch mehr anbieten, sondern nur noch Tee und Wasser? Da gehen nämlich nach unseren Erfahrungen die Meinungen völlig auseinander. Schreibt doch mal bitte auf wie ihr das gemacht habt, ist bestimmt sehr Hilfreich für "meine" Drillingsmama!!

ChGe

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2

Samstag, 23. August 2014, 13:06

Pre haben wir ein ganzes Jahr gegeben. Wenn sie mehr brauchten, haben wir halt mehr gegeben. Bei uns lief es glücklicherweise so, dass sie dann pro Mahlzeit mehr getrunken haben und nicht sich nach 2h wieder gemeldet haben. Aber das hängt wohl von den Kindern ab und unsere waren immer gute Trinker. Die vorgegebenen Mengen pro Mahlzeit haben mich jedenfalls nie interessiert, wenn sie 300ml am Abend trinken wollten, dann haben sie sie auch bekommen. Ich hatte mal über andere Milch nachgedacht und es dann doch wieder gelassen.

Ich habe jedenfalls nie etwas nach gewissen Ratschlägen und vorgegebenen Zeitpunkten erzwungen, es kommt alles von ganz alleine. Deine Drillingsmama soll sich da nicht zuviel Kopf machen, Sie merkt schon von alleine wann der richtige Zeitpunkt für welche Änderung ist.
Liebe Grüße,
Christiane mit drei Rabauken (03.2012)

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Susi

kuschelmops

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3

Samstag, 23. August 2014, 13:07

Hallo,

ich finde es immer sehr schwierig, wenn allgemeine Empfehlungen und Meinungen für alle passen sollen. Ich denke, es gibt nicht eine Empfehlung, die für alle paßt, man muß es individuell entscheiden. Schauen, wie es den Kindern mit der und der Milch geht und dann entscheiden, ob es so gut für alle ist.

Uns wurden damals vom KH Mengenangaben vorgegeben, die unsere drei zwingend trinken sollten, damit sie sich gut entwickeln. Sie haben es nie geschafft, auch nur ansatzweise diese Mengen zu trinken und wir als damals unerfahrene dreifache Frühcheneltern hatten großen Stress damit, der sich zwangsläufig auch auf die Kinder übertragen hat.
Als die Kinderärztin nach Emils Geburt mit so einem Empfehlungszettel kam, habe ich ihn sofort nachdem sie das Zimmer wieder verlassen hat in den Mülleimer geworfen, ohne auch nur drauf zu schauen und habe Emil die Menge trinken lassen, die er halt trinken wollte und konnte. Das war sehr viel entspannter für alle! Empfehlungen sind nur solange gut, solange sie auch für einen selber funktionieren!
Soviel zu den Empfehlungen der Mengen.

Bei den Milchsorten bin ich mittlerweile ähnlich locker!

Mit unseren Dreien haben wir auf ärztliche Empfehlung ständig die Milch gewechselt. Es kam einfach keine Ruhe rein, sie hatten Bauchweh, haben gespuckt, hatten Verstopfung oder Durchfall, etc., etc.. Und für alles gab es eine Spezialnahrung oder irgend eine neue Empfehlung!
Unsere Drillis haben übrigens nach genau 3 Monaten durchgeschlafen, jeder hatte zu diesem Zeitpunkt damals eine andere Milchsorte, von daher hat es in meinen Augen überhaupt nichts damit zu tun, welche Sorte man füttert!

Heute bin ich der Meinung, wir hätten einfach bei einer funktionierenden Sorte Pre-Milch bleiben sollen, ohne dieses ständige Gewechsel.
Die Milchsorte in Mamas Brust wechselt doch auch nicht ständig und wird abends zusätzlich mit mehr Stärke angereichert, damit die Zwerge länger durchschlafen! Und auch die Brustwarzen wachsen nicht, nur weil das Kind größer wird, trotzdem werden industrielle Gummisauger ständig der Größe des Babymundes angepaßt :pillepalle: !

Emil ist jetzt 19 Monate alt und trinkt neben der nromalen Kost vom Familientisch noch zwei Flaschen Milch pro Tag, eine morgens und eine Abends vor dem Schlafen. In den Flaschen ist nach wie vor Pre-Milch drin, wir haben nie nach oben gewechselt und werden es auch nicht mehr tun. Er ist damit zufrieden, hat mit dieser Milch nach etwa 2 Monaten durchgeschlafen und hat sie immer gut vertragen. Warum hätten wir wechseln sollen?

Meiner Meinung nach hat das Durchschlafen nichts damit zu tun, ob die Milch am Abend dick oder dünn ist, sondern es ist einfach von Kind zu Kind verschieden, wann sie ihren Rhythmus finden und es schaffen, von alleine in die nächtliche Ruhe zu kommen und auch körperlich in der Lage sind, durch zu schlafen, ohne nachts nochmal zu trinken. Anfangs können sie halt einfach die notwendigen Mengen noch nicht zu sich nehmen.
Die Geduld und Kraft bis zu diesem Zeitpunkt muß man den Kindern eben geben, ohne dass sie zum Abend mit irgend welchen dicken angereicherten Milch- oder Trinkbreien abgefüllt werden, damit sie mit einem dicken vollen Bäuchlein nach Meinung der Mutter besser schlafen können.
Schläfst Du wirklich besser, wenn Du Dir abends noch so eine richtig fette Mahlzeit gönnst...?
Aber wie lange habt ihr die Pre gegeben? Irgendwann merkt man doch das die gar nicht richtig satt macht und man manchmal alle 2 Stunden schon wieder drei hungrige Mäulchen hat
Die Zeitpunkte, in denen die Kinder alle zwei Stunden trniken wollen, hast Du auch mit anderer Milch als Pre. Das sind Wachstumsschübe, die sich meist dadurch regeln, dass die Kleinen anschließend eben einfach eine größere Menge zu sich nehmen.
In meinen Augen kann man getrost die Wechselei sein lassen. Die höheren Milchsorten sind von der Zusammensetzung her minderwertiger, weil sie schlicht als Sattmacher einen höheren Stärkeanteil enthalten. Von daher sind sie aber natürlich auch billiger als Pre-Milch!
Ab wann sollte man nachts keine MIlch mehr anbieten, sondern nur noch Tee und Wasser?
Ich habe nachts Milch gegeben bis die Kinder durch geschlafen haben. Tee oder Wasser gab es bei uns zu dieser Zeit gar nicht. Warum sollen Säuglinge zusätzlich zu den Milchflaschen noch Tee oder Wasser trinken? Das habe ich nie verstanden.
Wasser oder Tee gab es erst, als wir mit der Beikost angefangen haben, dann zusätzlich zu der festeren Nahrung während der Mahlzeiten. Diese Getränke habe ich dann nur aus einem normalen Trinkbecher gegeben, um einen deutlichen Unterschied für die Kinder zu machen. Milch gab´s immer aus der Flasche mit Sauger, alles andere nur aus einem normalen Becher ohne Sauger!
Nachts und generell im Bett gibt es bei uns (seit dem Durchschlafzeitpunkt) gar nichts. Wenn die Kinder durchschlafen und tagsüber genug trinken, brauchen sie (ausser im Krankheitsfall) nachts nicht noch irgendwas zu trinken, ausser es ist im Sommer mal so heiß, dass man sich weg schwitzt, aber den Fall hatte ich zumindest hier noch nicht!

Nun hast Du meine Meinung, die in einigen Punkten sehr von den Empfehlungen der Industrie und der althergebrachten Großmutterempfehlung abweicht, die die Kinder abends mit einer gehaltvollen Komamahlzeit flach gelegt haben.
Ich halte da nichts von und bin damit bisher sehr gut gefahren!
Viele Grüße,
Corinna mit M., J., P. (* Juni 2008, SSW 29+0, 1432g, 1237g und 723g) und E. (
* Januar 2013, SSW 36+0, 2880g)

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Samstag, 23. August 2014, 18:03

Eure Zeilen werden der Drillingsmutter wirklich jetzt helfen und sie wird es weiterhin so machen wie bisher. Das mit dem Nachts nur Wasser, das hatte nämlich der Kinderarzt geraten . Es ist halt in der heutigen Zeit schwierig einfach nur auf sein Bauchgefühl zu hören, weil alles von Außen einen oft sehr verunsichert. Ich gebe eure Zeilen auf jeden Fall jetzt mal so weiter, ich denke mal das hilft ihr sehr.Von Außen kommt ja oft..............ich würde...du solltest..............und wer weiß was.

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Samstag, 23. August 2014, 18:26

Noch eine kurze Antwort einer Drillingsmutter und Kinderkrankenschwester.

Pre Nahrung entspricht der Muttermilch und darf eben genau wie Muttermilch ad lib getrunken werden. Das kann man geben bis die Kinder auf Löffelmahlzeiten umgestellt werden, bzw. bis der Bedarf eines Fläschchens nicht mehr gegeben ist. Das Angebot der verschiedenen Hersteller ist viel zu groß und größtenteils absolut überflüssig. Wir empfehlen niemals auf eine 1er oder gar 3er Milch umzusteigen.
Liebe Grüße
Diana

mit J. *97, J. *98 und Mädchen Trio: Charlotte, Clara und Victoria *06/09 :drilli:

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Samstag, 23. August 2014, 19:21

Pre-Nahrung kann man den Kindern geben, bis sie keine Milch mehr trinken oder mit einem Jahr dann langsam auf normale Kuhmilch umgestellt werden. Der Vorteil an der Pre-Milch ist, dass man sie ganz nach Bedarf geben kann, also auch mal mehr, wenn die Kinder einen Schub haben und mehr verlangen. Die andere Milch braucht es nicht.
Das Durchschlafen hat weniger etwas mit sättigender oder nicht sättigender Nahrung zu tun, sondern damit, ob die Kinder schon so weit sind. Einer meiner Jungs isst abends manchmal gar nicht, er schläft aber am zuverlässigsten durch.
Meine haben nachts Milch bekommen bis sie angefangen haben durchzuschlafen. Nachdem sie vier Nächte hintereinander alle drei durchgeschlafen hatten (sie waren da 9 Monate alt), habe ich mir selber gesagt, dass sie jetzt wohl nachts keine Milch mehr brauchen und ab da einfach keine mehr gegeben, wenn sie nachts wach wurden. Sie werden jetzt bald 3 und mind. einer wacht nachts meistens auf. Aber da reicht Schnulligeben (wir sind den leider immer noch nicht los) und kurz knuddeln.

Generell sollte die Mama aber auf ihr Bauchgefühl hören und schauen, wie es bei ihren Kindern am besten klappt. Frag 10 Leute und du bekommst 11 Meinungen. Nicht alle Kinder sind gleich und was beim einen Kind funktioniert, muss noch lange nicht beim anderen auch klappen. Wichtig ist gerade bei Drillingen, dass man einen Rhythmus für sich selber findet und sich das Leben nicht unnötig schwer macht, weil man irgendwelche Dinge bei den Kindern durchsetzen will (z.B. Nachts keine Milch), weil irgendwer es so empfohlen hat. Wenn drei Kinder nachts weinen, ist es wesentlich nervenschonender, schnell ein Fläschchen zu geben, als die Kinder mit Wasser oder Tee hinzuhalten. Irgendwann trinken sie nachts keine Milch mehr, ganz sicher.

geb. am 04.10.2011 bei 33+5 mit 1710 g, 2240 g, 1740 g
und die große Schwester Pia (06/2004)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mela« (23. August 2014, 19:26)


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Susi

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Samstag, 23. August 2014, 23:04

Unsere haben Pre bekommen, bis ich mit gut einem Jahr auf Kuhmilch umgestellt habe. Pre durften sie trinken, soviel sie wollten. Da gab es auch mal Phasen, in denen sie mit dem Vier-Stunden-Abstand nicht auskamen. Da bekamen sie zwischendurch eben etwas und nach ein paar Tagen haben sie dann zu den Hauptfütterzeiten mehr auf einmal getrunken. Wir waren da ganz entspannt.

Wasser oder Tee ist überflüssig, das braucht man frühestens ab der zweiten Beikostmahlzeit am Tag. Woher die verbreitete Panik kommt, die Kinder zu überfüttern, ist mir unklar.

Durchschlafen ist eine Frage der Entwicklung. Unsere haben mit drei Monaten damit angefangen, die Nachtmahlzeiten wegzulassen. Mit einem Jahr hatte Tochter zwei dann noch einmal einen Wachstumsschub und hat plötzlich nachts wieder eine große Milchflasche gebraucht. Nach drei Wochen war der Spuk wieder vorbei und das Kind deutlich gewachsen. Das hat sie dann mit anderthalb noch einmal wiederholt.
Zwei Mädchen und ein Junge 2012 (SSW 27+1, 914 g, 923 g, 945 g)

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Sonntag, 24. August 2014, 20:26

Wir hatten vom Krankenhaus spezielle Pre-Nahrung für Frühgeborene und die dann zu Hause erst mal weiter gefüttert. Als die 3 ca. 5 Monate alt waren, wollten sie plötzlich alle 2h trinken (vorher alle 3h. nachts auch mal 4h Pause), haben aber immer nur 70-max. 130ml getrunken. Auf Rat unserer Hebamme haben wir zu 1er-Milch gewechselt, was die Abstände zwischen den Mahlzeiten wieder verlängert hat und auch die Trinkmengen wurden etwas mehr (aber nie mehr als 170ml). Mit ca. 14 Monaten gab´s dann Kuhmilch. Allerdings gab´s ab der 3. Breimahlzeit nur noch morgens Milch, max. noch als Zwischenmahlzeit vormittags.
Nachdem wir mit ca. 8 Monaten den Abendbrei eingeführt haben, haben alle 3 regelmäßig durchgeschlafen.
Mit Wasser zwischendurch haben wir erst ab dem ersten Brei angefangen.
PlanB07 mit Tick, Trick & Track (* 11/11 in SSW 26+4 mit 550, 760, 730g)

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